Saritsch / Zarěč

Geschichte

„Unser kleines Dorf liegt hart an der Grenze des Hochflutgebietes, vielfach verdeckt von Hügeln und Gebüsch, abseits der großen Straßen unserer Landschaft. Es schmiegt sich ziemlich tief und versteckt ins Schwarzwassertal, kaum 160 m über dem Meeresspiegel.“ (Chronik von Saritsch)

Der Name Saritsch bedeutet die „Flur hinter dem Flusse“, im Sorbischen „Za rêku“ , woraus sich „Saretsch“ entwickelte. Dieser Ortsname entstand aus der Beschreibung der Bewohner von Loga, die auf der anderen Seite des Schwarzwassers wohnen.

Saritsch gehört seit 1993 zur Gemeinde Neschwitz in der Oberlausitz, ca. 12 km nordwestlich von Bautzen (Ostsachsen, Deutschland) entfernt.

Saritsch hat knapp 130 Einwohnern.

Postkarten

Hier sind historische Postkarten zusehen, wie auch Postkarten (ab 2009), die in Eigenproduktion entstanden.

2009
2011
Sanierung 2012
Herbstausflug 2012
Einladung zum Tag der Architektur
2013
um 1904
um 1910
um 1916
um 1918
um 1920
um 1920
um 1935
2009
2011
Sanierung 2012
Herbstausflug 2012
Einladung zum Tag der Architektur
2013
um 1904
um 1910
um 1916
um 1918
um 1920
um 1920

Die Kirche

Die Grundsteinlegung der Kirche in Saritsch erfolgte am 7. Juni 1907. Vom Geld aus der Spittank’schen Legatstiftung wurde vom Landwirt Schütze das Grundstück gekauft. Die Familie des Gutsherrn Herrmann aus Weidlitz spendete u.a. das Harmonium und die Altarleuchter. Als Anerkennung wurde das Wappen der Familie in der Kapelle angebracht. Am Kirchweihsonntag 1908 wurde die Kapelle eingeweiht.

Kirche in Saritsch
Kirche in Saritsch

Sie gehört zur ev. – luth. Kirchgemeinde in Neschwitz. Hier finden regelmäßig Gottesdienste statt.

Die Schule

1835 beschloß der Landtag für alle Kinder von 6 bis 14 Jahren den achtjährigen Schulbesuch.
1843 wurde dann mit Unterstützung des Rittergutbesitzers von Saritsch eine Schule gebaut.

Budissiner Nachrichten 1844
Budissiner Nachrichten 1844 – Öffentlicher Dank

Diese Schule befand sich an der Straße nach Neschwitz, am Abzweig nach Pannewitz.

Schule in Saritsch von 1843
Schule in Saritsch von 1843

1913 wurde eine neue Schule gebaut unterhalb der Kirche in Saritsch. Hier befand sich im Erdgeschoss ein Schulraum und im Obergeschoss zwei Lehrerwohnungen. Zu DDR-Zeiten wurde das Gebäude als Kindergarten genutzt.

Schule in Saritsch von 1913
Schule in Saritsch von 1913

1919 wurden die Gemeinden Saritsch, Loga, Übigau mit Krinitz, Pannewitz mit Weidlitz zu einem Schulbezirk zusammengefasst, wobei aus Pannewitz und Dreikretscham nur die evangelischen Kinder kommen durften.

Heute sind beide ehemalige Schulen im Privatbesitz und es befinden sich Wohnungen darin.

ehemalige Schule in Saritsch
ehemalige Schule in Saritsch